Allergien auflösen mit NLP – Ein Ansatz zur Selbsthilfe

NLP ist die Abkürzung für „Neuro Linguistisches Programmieren“. Entwickelt wurde es in den 70er Jahren von Richard Bandler und John Grinder.

Der Geist des NLP ist auch heute noch spürbar: „Alles ist möglich“ und das menschliche Bewusstsein ist die treibende Kraft hierfür. Zugegeben NLP ist in Amerika entstanden, wo der Way of Life noch etwas stärker geprägt ist, als in Deutschland. Um die zwei Begründer herum, gab es eine Vielzahl von Studenten, die das NLP maßgeblich weiter geprägt haben. Eine dieser Personen ist Robert Dilts.

Dilts beschreibt in vielen seiner Bücher, wie das NLP in Verbindung mit dem Körper & der Gesundheit des Menschen in Verbindung steht. Ferner auch, wie der Geist den Körper beeinflussen kann und sogar körperliche Beschwerden gelindert werden können.

Mach die Allergie zu deinem Freund

Der gemeinsame Workshop mit Dr. Michael Levi

Dr. Levi ist anerkannter Virologe und Experte für das Immunsystem. Seine Aussage deckt sich mit den von vielen anderen Experten aus dem Bereich Coaching & Hypnose:

„Eine Allergie ist eine Phobie des Immunsystems.“

Einfach formuliert kommt es wie der Volksmund schon sagt, zu einer Überreaktion. Dieses Phänomen kennt jeder, der schon einmal einen Menschen vor einer bedrohlichen 3 Centimeter großen Hausspinne gerettet hat. Rational wissen wir, dass die Gefahr uns nichts anhaben kann, emotional sind wir jedoch in einer Ausnahmesituation gefangen.

Robert Dilts nahm diesen Gedanken auf und kombinierte sein umfangreiches NLP & Psychologiewissen mit den Thesen und Erkenntnissen von Dr. Michael Levi.

Die Allergie als Alarmsignal

Bevor wir zum Kern, dem Allergie Format kommen, ein Hintergrund zum Thema Allergien. Unsere Erfahrung im Coaching deckt sich mit denen vieler Kollegen, eine Allergie ist ein Stressindikator. Und als solches erfüllt dieser eine wunderbare Aufgabe. Nicht weniger Menschen, bekommen nur eine allergische Reaktion, wenn aktuell zu viel Stress vorliegt. Soll eine Allergiebehandlung also alternativ mit einer Coaching Methode durchgeführt werden, gilt es immer auch, dass Umfeld und die äußeren Umstände zu beachten. Einige Menschen haben diesen Mechanismus so perfektioniert, dass die allergische Reaktion Stufenweise langsam stetig stärker wird. Quasi immer mit der Option endlich das Problem anzusehen. Doch wer nicht hören will, muss fühlen. So kommt es, dass viele Lieber zu Medikamenten greifen und den Prozess so nur verschlimmern. Das Medikament unterdrückt die Allergische Reaktion, diese will sich als Hilferuf jedoch zeigen. Was passiert?

Die Allergie wird noch schlimmer!

Was möchte deine Allergie dir sagen

Ein Ansatz zur Lösung – Das NLP Allergie Format

Das klassische Allergieformat nach Robert Dilts ist für die Selbsthilfe eher ungeeignet, daher gehen wir hier auf die Anwendung allein ein.

Schritt 1

Nehmen Sie sich Zeit und beantworten Sie folgende Fragen:

  • Wann reagiere ich besonders stark?
  • Welchen Zweck könnte meine Allergie haben?
  • Gibt es einen bisher nicht anerkannten Nutzen?
  • Hat sich etwas im Laufe der Zeit verändert?

Schritt 2

Stellen Sie sich das Allergen hinter einer Wand vor oder alternativ in einem Glaskasten.
betrachten Sie es, geben Sie ihm eine Form und eine Farbe. Falls Ihnen das schwerfällt, schmücken Sie die Situation so aus, wie es am besten für Sie ist.

Schritt 3

Treten Sie mit dem Allergen in Kontakt, stecken Sie gedanklich Ihre Hand in den Glaskasten oder durch einen Schlitz in der Wand. Vorsichtig, in ihrem Tempo. Spüren Sie was passiert.

Schritt 4

Sammeln Sie Ideen, wann Sie schon einmal nicht auf diesen Auslöser reagiert haben und was da anders war.

Schritt 5

Verändern Sie das Allergen oder das Gefühl dazu, machen Sie es bunt, rund, groß klein…. Wie sie es mögen!

Je verrückter die Ideen, desto besser klappt es!

Schritt 6

Nehmen sie vorsichtig echten Kontakt zum Allergen auf.

Schritt 7

Entweder kehren Sie zu Schritt 5 zurück oder es ist schon viel besser geworden!

Schritt 8

Denken Sie sich zum Abschluss eine Eselsbrücke aus, machen Sie sich ein Bild in Gedanken oder suchen Sie sich ein passendes Lied. Suchen Sie etwas, dass Sie daran erinnert!

Wichtige Hinweise – Risiken & Nebenwirkungen

Allergien können unterschiedlich starke Reaktionen auslösen. Bitte beachten Sie, dass es niemals eine Garantie für die Wirkung in der Selbstanwendung oder mit einem Coach geben kann. Falls Sie unter einer lebensbedrohlichen Allergie leiden z.B. Medikamente, Nüsse Bienengift, raten wir dringend von der Selbstanwendung ab.

Wir empfehlen den Selbstversuch bei nicht lebensbedrohlichen aber „nervigen“ Allergien wie z.B. oft im Frühjahr bei diversen Gräser Pollen und Co.

Das „richtige NLP Allergieformat“ lernen Sie im NLP Practitioner.

Aus der Vielzahl an möglichen NLP Ausbildungen möchten wir Ihnen zwei empfehlen:

Die DeNKMANAGER für NLP in Hannover

InKonstellation für NLP in Köln

L-Arginin – ein wichtiger Ernährungsbestandteil

Arginin ist eine semi-essentielle Aminosäure die für Ihre Gesundheit unverzichtbar ist. Es ist egal ob Sie jung oder alt, dick oder dünn, Büromensch oder Leistungssportler sind denn von Arginin kann jeder Mensch profitieren. Ganz besonders wichtig ist Arginin jedoch für Schwangere, Raucher und Menschen die sich noch im Wachstum befinden.

Was sind eigentlich Aminosäuren?

Aminosäuren sind kurz gesagt Bausteine von Proteinen, die der Körper regelmäßig benötigt um die natürliche Leistungsfähigkeit zu erhalten. Aminosäuren lassen sich noch in zwei Untergruppen aufteilen.

Essentielle Aminosäuren

Essentielle Aminosäuren wie zum Beispiel Isoleucin und Lysin kann der Körper nicht selber produzieren. Menschen nehmen sie normalerweise über die Nahrung zu sich. Oft ist es jedoch genau wie bei den nicht-essentiell Aminosäuren sinnvoll die Aufnahme durch Nahrungsergänzungsmittel zu erhöhen um einem Mangel vorzubeugen.

Nicht-essentielle Aminosäuren

L-Arginin gehört zu den nicht-essentielle Aminosäuren. Der Körper kann diese zwar selber produzieren, dies geschieht jedoch oft nicht in ausreichender Menge und aus diesem Grund ist es auch hier für viele Menschen sinnvoll die Zufuhr durch Nahrungsergänzungsmittel zu erhöhen um einem Mangel vorzubeugen.

Übersicht Aminosäuren
Übersicht Aminosäuren

Was bewirkt Arginin beim Menschen?

Arginin ist eine natürlich Stickstoffmonoxid Vorstufe. Die wichtigste Aufgabe von Arginin ist also, dass der Körper im Blut automatisch NO bilden kann. NO hat viele positive Eigenschaften auf den Menschen, es hält die Adern elastisch und flexibel und reguliert den Blutdruck. Eine ausreichende Arginin Versorgung sorgt also dafür, dass das Blut im Körper problemlos zirkulieren kann um somit alle Organe mit Nährstoffen und Sauerstoff zu versorgen. Kurz gesagt, ist Arginin ein wichtiger Faktor für die Gesundheit des Menschen.

Anzeichen von Arginin Mangel

Einen Arginin Mangel bemerken die meisten Menschen leider erst nach einiger Zeit. Sollte zu wenig Stickstoffmonoxid im Körper verfügbar sein, werden die Adern fester und es kommt zu sogenannten Plaques Ablagerungen. Langfristig führt ein Argininmangel also zu Gefäßverkalkung. Sollten Sie erste Anzeichen von Arteriosklerose oder Bluthochdruck haben ist es sinnvoll untersuchen zu lassen, ob Sie genügend Arginin zu sich nehmen.

Mehr Informationen erhalten Sie bei unserem Partner Arginin.de

Hilfe bei Hausstauballergie

Hausstauballergie – ein harmloses Wort für eine der schlimmsten Allergien in den westlichen Ländern. Nach der Pollenallergie ist die Hausstauballergie die am zweithäufigsten auftretende Allergie. Besonders schlimm ist, dass es im Gegensatz zur Pollenallergie praktisch keine Ruhephase gibt, in der der betroffene Patient sich einmal erholen kann.

Eigentlicher Verursacher der Hausstauballergie ist der Kot der Hausstaubmilbe, die ganzjährig in jeder Wohnung und jedem Haus anzutreffen ist. Dieser eiweißreiche Kot zerfällt wenn er trocknet und verbindet sich mit dem Hausstaub. Das Einatmen dieses Staubes ist es letztlich, was die Allergie auslöst.

Was ist die Hausstaubmilbe?

Die Hausstaubmilbe gehört, wie alle Milben, zu den Spinnentierchen. Sie ist nur den Bruchteil eines Millimeters groß, für das menschliche Auge unsichtbar und ernährt sich hauptsächlich von menschlichen Hautschuppen und, zu einem Bruchteil auch von Schimmelpilzen, die bei der Verdauung helfen.

Milben gibt es seit der Urzeit im Umfeld des Menschen und das Vorhandensein hat auch nichts mit Unsauberkeit zu tun.

Während Milben eigentlich für den Menschen harmlos sind, da sie nicht beißen, stechen oder Gift versprühen, haben Allergiker ein echtes Problem.

Die meisten Hausstaubmilben, bis zu 1.5 Millionen, sind in den Betten zu finden. In Matratzen, Oberbetten und Kissen wimmelt es von den kleinen Tierchen, denn dort ist es schön warm und meist auch noch feucht.

Der schlafende Mensch gibt reichlich Flüssigkeit über den Schweiß und den Atem ab – ein Klima, welches die Milben lieben. Dazu verliert der Mensch auch über Nacht viele Hautschuppen, von denen sich die Milben ja ernähren. Beides zusammen ist also das ideale Klima für Milben.

Aber auch in Teppichen und Polstermöbeln sind die Hausstaubmilben stark vertreten, so dass man als Allergiker auch tagsüber und in anderen Räumen als dem Schlafzimmer eine Belastung erfährt.

Welche Symptome löst die Hausstaubmilbe aus?

Wie bereits erklärt, sondern die kleinen Tierchen eine Menge Kot ab. Dieser zersetzt sich und verbindet sich mit dem Hausstaub. In Folge atmet jeder diesen Staub ein. Während auf der einen Seite gesunde Personen ohne entsprechende Allergie keinerlei Symptome haben, reagiert auf der anderen Seite ein Betroffener ähnlich wie bei einem Heuschnupfen: Die Augen werden rot, die Nase ist „zu“ oder läuft und kribbelt. Wer eine besonders starke Allergie hat, der leidet möglicherweise sogar unter Husten, Schleimbildung, pfeifende Atemgeräusche oder Atemprobleme.

Im schlimmsten Fall tritt der sogenannte Etagenwechsel auf, bei dem sich ein handfestes Asthma manifestieren kann.

Vorgehen gegen Hausstaubmilben

Dennoch gibt es einige hilfreiche Tipps gegen Hausstaubmilben, die die Population zumindest deutlich reduzieren können:

1. Matratzen alle 7-8 Jahre tauschen

Verschiedener Studien zufolge nimmt die Milbenpopulation ab dem Tage des Matratzenkaufes zu, bis sie nach ca. 6-7 Jahren Nutzung den Höchststand erreicht hat. Da sich zur gleichen Zeit die Matratze häufig auch durchgelegen hat und die ganzen Jahre Schweiß, Hautschuppen und andere Allergene aufgesammelt hat, empfiehlt sich zu diesem Zeitpunkt die Anschaffung einer neuen Matratze.

2. Allergendichte Überzüge

Um die Belastung im Bett möglichst klein zu halten, empfiehlt sich, Kissen und Bett, sowie auch die Matratze, allergendicht einzupacken. Dazu gibt es inzwischen spezielle Bezüge, die sogenannten Encasings. Diese lassen keinen Milbenkot durch und helfen deutlich. Alle paar Wochen sollten Sie dennoch zusätzlich Kopfkissen, Oberbett und Encasings bei 60 Grad Celsius waschen.

Expertentipp: lassen Sie sich, zum Beispiel von einem Lungenfacharzt, diese Encasings auf Rezept verschreiben. Die meisten Krankenkassen übernehmen heute zumindest einen Anteil an den Kosten.

3. Keine Betten machen

Sie sind gut erzogen und machen täglich Ihr Bett? Das sollten Sie lieber lassen, wenn Sie an einer Hausstauballergie leiden. Ein ordentlich gemachtes Bett erleichtert den Milben nicht nur das Überleben, sondern hilft sogar bei der Vermehrung. Die über Nacht angesammelte Feuchtigkeit durch das Schwitzen kann bei einem gemachten Bett nicht verdunsten.

Schlagen Sie nach dem Aufstehen die Decke ganz zurück oder besser noch: legen Sie die Decke zum Lüften über einen Wäscheständer. Entfernen Sie auch das Kissen aus dem Bett und lassen Sie die Matratze ein paar Stunden gut lüften.

Wichtig ist auch, das Schlafzimmer mindestens zweimal am Tag zu lüften. Milben mögen keine trockene Luft.

4. Kuscheltiere und Co. waschen und einfrieren

Haben Sie Kinder mit Hausstauballergie? Dann sollten Sie alle paar Wochen bis Monate die Stofftiere bei mindestens 60 Grad waschen. So entfernen Sie Kot und Milben. Tiere, die sich nicht waschen lassen, sollten Sie einfrieren. So töten Sie zumindest die Milben im Kuscheltier ab und die Produktion des Kotes ist eine Zeitlang ausgesetzt.

5. Kurzhaarige Teppiche

Vielleicht haben Sie noch gelernt, dass Teppiche nicht gut für Allergiker seien und man lieber glatte Bodenbeläge nutzen soll? Das ist richtig, sofern Sie tatsächlich alle zwei Tage durchwischen können. Ansonsten sind kurzhaarige Teppiche die bessere Wahl. Der Staub setzt sich in diesem ab und kann leicht ausgesaugt werden. Wichtig ist, hierzu einen Staubsauger mit einem Allergikerfilter (z.B. HEPA) zu benutzen.

6. Pestizide – keine wirklich gute Wahl

Häufig bekommt man den Rat, doch ein Mittel gegen Hausstaubmilben einzusetzen, dass diese abtötet. Sie sollten wissen, dass es sich bei diesen Mitteln in den meisten Fällen um Pestizide handelt, die in der Wohnung nach meiner Meinung keinen Sinn machen.

Fazit

Hausstaubmilben sind für Betroffene eine echte Plage. Aber auch wenn es nicht gelingen wird, diese aus der Wohnung zu verbannen, so ist es doch wichtig, auf einen staub- und milbenarmen Wohnraum zu achten. Mit Konsequenz durchgeführt helfen die vorstellten Maßnahmen normalerweise deutlich, die allergischen Reaktionen zu mindern.